veröffentlicht 18. Februar 2009 von Redaktion
Mit Entsetzen sah ich am 16.02.2009 die Sendung “Salzburg Heute”, wo Frau Gabi Burgstaller eine große Firma im salzburgerischen Pinzgau besuchte. Die Dame verteilte als Werbegeschenke Feuerzeuge.
Danke Frau Burgstaller, dass Sie, die vehement für das Rauchverbot eintreten, “solche Geschenke“ machen. Ist es nicht genug, dass Ihnen das Schicksal von uns Trafikanten und auch die Arbeitsplätze von unseren Angestellten, sowie die der Gastronomie egal sind, müssen Sie uns Trafikanten (meistens Menschen mit mindestens 50 % Behinderung, die, statt sich vom Staat erhalten lassen, arbeiten) auch noch unser immer spärlicher werdendes Einkommen mit dem Verschenken von Feuerzeugen, hoffentlich mit Kindersicherung, schmälern?
Verwenden Sie diese Gelder lieber sinnvoll für die Hilfe in Klein- und Mittelbetrieben! Aber sich um diese zu kümmern, scheint nicht nach Ihrem Geschmack zu sein. Hauptsache man geht mit werbeträchtigem Lächeln auf Stimmenfang bei den Großbetrieben.
Wissen Sie überhaupt, wie viele Arbeitsplätze bei uns Kleinen auf dem Spiel stehen? Wir können und wollen unsere Angestellten nicht in die Kurzarbeit schicken oder für geraume Zeit arbeitslos melden. Wenn wir es nicht schaffen, wen kümmern diese Arbeitsplätze oder auch die Steuern, die wir brav bezahlen?
Aber auch das “Kleinvieh” macht Mist.
Nochmals herzlichen Dank!
Maria Luise Ronegger
Trafikantin und Vertreterin
der Wirtschaftsliste in der WK-Salzburg
veröffentlicht 12. Februar 2009 von Redaktion
Wenn ein offizieller Schnell-FPÖ-Sprecher meinte, der innerparteiliche Streit sei beendet, stellen sich mehrere Fragen.
Jüngst hat die Salzburger FPÖ behauptet, es gäbe gar keinen Streit. Wenn es solchen nicht gegeben hat, kann man ja kein „Ende“ ausrufen, oder?
Zweitens kann es ja keine Meinungsverschiedenheiten mehr geben, wenn man ganze Mann- und Frauschaften seitens Dr. Schnell & Co ausschließt, mobbt, verhindert, hinausbeißt oder in die innere Immigration verabschiedet.
Beispiele gefällig:
Landesrätin a. D. Dipl.-Vw. Margot Hofer (übrigens Trägerin der höchsten FPÖ-Auszeichnung – der Dinghofer-Medaille) wurde hinausgeekelt. LAbg. a. D. Dr. Peter Lechenauer, Vizebürgermeister a. D. Mag. Mitterdorfer, NAbg. a. D. Böhacker, NAbg. a. D. Hornegger, Bürgermeister Dr. Viertler, GR Doris Tazl, Landtagspräsident a. D. Wolfgang Haider, LAbg. a. D. Helmut Naderer, Vizebürgermeister Gottfried Schlager, Vbgmst. Peter Uhl, Museumsdirektor Dr. Erich Marx sind einige, noch seitenweise ergänzbare, Beispiele für die Schnellschen-„Säuberungsaktionen“ in der einstmals so erfolgreichen Salzburger FPÖ.
Jedenfalls würden sich die legendären Väter der FPÖ und tatkräftigen Baumeister des Sbg. Klimas – LR Walter Leitner, Klubobmann Alois Zillner und Abg. z. NR Gustav Zeillinger – im Grabe umdrehen, würden sie heute die Machenschaften und Mobbing-Orgien der Schnell-FPÖ mitverfolgen müssen.
Josef F. Fritzenwallner
Kleinarl