Mediales „Wirtehauen“ lenkt von fehlenden Lösungen ab

Zukunftsweisende Modelle umsetzen

Die Gastronomie wurde in der vergangenen Woche durch diverse Kontrollorgane in Stadt und Land Salzburg auf Einhaltung gewerberechtlicher Konzessionen, öffentlicher Ordnung und feuerpolizeilicher Sicherheitsmaßnahmen medienwirksam unter die Lupe genommen.

Für den Obmann der Wirtschaftsliste Salzburg (RFW), WKS-Vizepräsident Komm. Rat Helmut Haigermoser sind die Kontrollen nicht in Frage zu stellen , dennoch ortet er eine schwere Diskrepanz bei den vorherrschenden Lösungsansätzen zu wichtigen Problemen.

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Kostenaufteilung bei FOC-Buslinie ist positiv

Verlagerung der Verkehrsanschlussabgabe ist Gebot der Stunde

Spartenobmann Fritz Wieland zeigt sich in seiner Reaktion betreffend die Kostenaufteilung für die neue Buslinie zum FOC nach Wals-Himmelreich in der Forderung der Wirtschaftsliste Salzburg (RFW) bestätigt.
Die Wirtschaftsliste Salzburg (RFW) fordert seit Jahren die Verlagerung der Abgabenermächtigung der Verkehrsanschlussabgabe von den Gemeinden zu den Ländern. Grund dieser Forderung ist, dass bei Handelsgroßbetrieben stets zuerst gebaut wird und die drängenden Verkehrslösungen alleine von der öffentlichen Hand übernommen werden.

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DOC-Buslinie ist über Wiener Städtische finanzierbar!

Land soll endlich die Verkehrsanschlussabgabe einfordern

Die Frage mit der die Öffentlichkeit nunmehr konfrontiert wird, wie die neue Buslinie zum Designer-Outlet-Center (DOC) und zum neuen Baumax als
Hauptnutznießer finanziert werden soll, ist für WKO-Handelsvize Mag. Dorothea Fiedler , Klubobfrau der Wirtschaftsliste Salzburg (RFW) einfach zu beantworten: Nach dem Verursacherprinzip plus mittels Verkehrsanschlussabgabe.

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„Sozialpartnerschaft“ wird schön langsam zum „Götzenbild“

AK soll Zwangsbeiträge senken – keine neuen Steuern

Die ständigen verbalen Angriffe aus dem „Funktionärsversorgungsheim“ AK gegen die Wirtschaft werden zunehmend unerträglich. Ob die Transportwirtschaft, die Tourismusbetriebe, das Handwerk (übrigens der Lehrlingsausbildner Nr. I), täglich aufs Neue wird irgendwer herausgepickt, um die eigenen Pfründe unsichtbar zu machen.

Faktum ist, dass die Wirtschaft mit dem 100%-igen Beitragsanteil zur Allgemeinen Unfallversicherung, dem Selbstbehalt bei der Gewerblichen Krankenversicherung, dem Beitrag zum FLAG, und der Finanzierung des Insolvenzfonds erst Sozialpläne finanzierbar macht, nur um einige Beispiele zu nennen, die „Hauptmelkkuh“ der Nation ist.

Während z. B. bei der Wirtschaftskammer über ständiges Drängen der Wirtschaftsliste Salzburg (RFW) die Beiträge gesenkt wurden und die Einverleibungsgebühr abgeschafft wurde, wehrt sich die AK nach wie vor, den Beitragssatz von 0,5 % vom Bruttolohn auf 0,3 % zu senken. Mit einer derartigen Maßnahme würde den Arbeitnehmern netto mehr in den Geldtaschen bleiben. Damit könnte der Konsum positiv stimuliert und Arbeitsplätze gesichert werden.

Eine Sozialpartnerschaft „EHRLICH“ bewährt sich nur dann, wenn in schwierigen Zeiten Solidarität gelebt wird und nicht der Klassenkampf „unfröhliche“ Urständ feiert. Das Ablenkungsmanöver vom z. B. ÖBB-Millionendesaster, „gemma Reiche hauen“ ist jedenfalls durchschaut, so der WKS-Vizepräsident Haigermoser anlässlich der Sitzung des Wirtschaftsparlaments in Salzburg.

Der Bund der Steuerzahler fordert eine umfassende Bundesstaatsreform verbunden mit Milliardeneinsparungen, welcher Forderung wir uns nur anschließen können, so Haigermoser weiter.

Der weitere Griff in die fremden Taschen, genannt Erbschafts- Schenkungssteuer „Neu“, Vermögenszuwachssteuer, Anhebung der Einheitswerte bei Grund und Gebäude ist Marxismus pur und gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.

Abschließend zitierte Haigermoser Friedrich Hölderlin: „Immer noch haben die die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen.“

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