AK soll Zwangsbeiträge senken – keine neuen Steuern
Die ständigen verbalen Angriffe aus dem „Funktionärsversorgungsheim“ AK gegen die Wirtschaft werden zunehmend unerträglich. Ob die Transportwirtschaft, die Tourismusbetriebe, das Handwerk (übrigens der Lehrlingsausbildner Nr. I), täglich aufs Neue wird irgendwer herausgepickt, um die eigenen Pfründe unsichtbar zu machen.
Faktum ist, dass die Wirtschaft mit dem 100%-igen Beitragsanteil zur Allgemeinen Unfallversicherung, dem Selbstbehalt bei der Gewerblichen Krankenversicherung, dem Beitrag zum FLAG, und der Finanzierung des Insolvenzfonds erst Sozialpläne finanzierbar macht, nur um einige Beispiele zu nennen, die „Hauptmelkkuh“ der Nation ist.
Während z. B. bei der Wirtschaftskammer über ständiges Drängen der Wirtschaftsliste Salzburg (RFW) die Beiträge gesenkt wurden und die Einverleibungsgebühr abgeschafft wurde, wehrt sich die AK nach wie vor, den Beitragssatz von 0,5 % vom Bruttolohn auf 0,3 % zu senken. Mit einer derartigen Maßnahme würde den Arbeitnehmern netto mehr in den Geldtaschen bleiben. Damit könnte der Konsum positiv stimuliert und Arbeitsplätze gesichert werden.
Eine Sozialpartnerschaft „EHRLICH“ bewährt sich nur dann, wenn in schwierigen Zeiten Solidarität gelebt wird und nicht der Klassenkampf „unfröhliche“ Urständ feiert. Das Ablenkungsmanöver vom z. B. ÖBB-Millionendesaster, „gemma Reiche hauen“ ist jedenfalls durchschaut, so der WKS-Vizepräsident Haigermoser anlässlich der Sitzung des Wirtschaftsparlaments in Salzburg.
Der Bund der Steuerzahler fordert eine umfassende Bundesstaatsreform verbunden mit Milliardeneinsparungen, welcher Forderung wir uns nur anschließen können, so Haigermoser weiter.
Der weitere Griff in die fremden Taschen, genannt Erbschafts- Schenkungssteuer „Neu“, Vermögenszuwachssteuer, Anhebung der Einheitswerte bei Grund und Gebäude ist Marxismus pur und gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.
Abschließend zitierte Haigermoser Friedrich Hölderlin: „Immer noch haben die die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen.“