A N T R A G an das WIRTSCHAFTSPARLAMENT der WIRTSCHAFTSKAMMER SALZBURG

A N T R A G

an das
WIRTSCHAFTSPARLAMENT der WIRTSCHAFTSKAMMER SALZBURG
am Dienstag, den 24. November 2009

„Politik bedeutet das starke, langsame Bohren harter Bretter mit Leidenschaft und Augenmass zugleich“, hat Max Weber in den 1920er-Jahren formuliert.

Dieser Auftrag wird in zunehmendem Maße vor allem für die Interessensvertreter in der Wirtschaftskammer an Bedeutung gewinnen, zumal die Politik mangels Beharrlichkeit und/oder Verständnis für die Anliegen der Wirtschaftstreibenden einer angebrachten Entwicklung nicht gerecht wird.

Unrühmliches Beispiel hierfür ist die Insertionspflicht für Gesellschaften mit beschränkter Haftung in der Wiener Zeitung. Eine mögliche Beseitigung dieses teuren Kuriosums schaffte es nach mehrmaligen Anläufen zwar schon einmal in den Ministerrat, landete schlechten Endes dennoch in der Ablage.

Das Wirtschaftsparlament der WKS hat sich bereits zweimal für die Abschaffung der Pflichtveröffentlichung für GmbHs in der Wiener Zeitung ausgesprochen. Nachdem zum Schaden der betroffenen Unternehmen, alleine in Salzburg knapp 6.000, aber immer noch Handlungsbedarf besteht, stellen die unterfertigten Mitglieder des Wirtschaftsparlamentes Salzburg daher folgenden

Antrag:
Die WKÖ wird erneut aufgefordert, weiterhin dafür einzutreten, dass die Verpflichtung zur Veröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung abgeschafft wird, um damit den betroffenen Unternehmen Kosten und Bürokratien zu ersparen.

Komm. Rat Simon Kornprobst Christian Kittl
WP-Delegierter WP-Delegierter

Salzburg, 2009-11-02

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