Senkung der AK-Beiträge auf 0,3% Gebot der Stunde!

Entlastung des Faktors Arbeit muss umgesetzt werden

Die Bedingungen, welche die Gewerkschafter vor Beginn der Lohnrunden postulierten, seien im Hinblick auf die Konjunkturaussichten für 2012 für die Unternehmen eine massive Bedrängnis, für die Arbeitnehmer wenig förderlich und ließen nur den Fiskus jubeln, stellte der Landesobmann der Wirtschaftsliste Salzburg (RFW) Komm. Rat Simon Kornprobst fest.

Das grundsätzliche Problem bei den alljährlichen Kollektivvertragsverhandlungen werde wieder einmal mit klassenkämpferischen Forderungen überdeckt. Die fehlende Strukturreform mit einer Entschärfung der Progressionsstufen und einer Senkung der Lohnnebenkosten würde hinter der „Herbstzeitlose Lohnrunde“ weiter auf sich warten lassen. Von weiteren Maßnahmen, wie Absenkung der AK-Beiträge ganz zu schweigen.

Kornprobst dazu: „Alljährlich im Herbst hören wir die plumpen Töne der Gewerkschaft nach einer Kollektivlohnerhöhung. Den Rest des Jahres bleiben die Herrn Gewerkschafter aber ruhig, wenn es darum geht, für eine Struktur- und Steuerreform im Interesse der Beschäftigten einzutreten. Kein Wunder, ist doch die Arbeiterkammer neben der Finanz und der Sozialversicherung Nutznießerin der Lohnerhöhung – vor den Beschäftigten. Daher sollte die AK ihre Zwangspflichtmitgliedsbeiträge von 0,5% auf 0,3% senken und Ihre Mitglieder entlasten. Diesen Schritt machten wir in der Wirtschaftskammer schon vor zehn Jahren!“

Vor dem Hintergrund der jüngsten, eingetrübten Konjunkturaussichten mahnte der Landesobmann der Wirtschaftsliste Salzburg (RFW) die Sozialpartner, für die dringend gebotene Steuerreform, vor allem für die Entlastung des Faktors Arbeit einzutreten.

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