LH Burgstaller mit Abspeckung der Schulbürokratie gutes Vorbild
Helmut Haigermoser, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Salzburg, empörte sich über die Anzeigendrohungen gegen private Unternehmer, welche bei Stellenanzeigen die vorgeschriebenen Gehaltsangaben nicht machten.
Diese gesetzliche Regelung, von den Sozialpartnern beschlossen, schafft nur zusätzliche Bürokratien, bringt für den Stellensuchenden keine Vorteile und den Unternehmern verursacht es nur weitere Kosten.
Haigermoser dazu: „Es ist bitter, dass die Sozialpartner dieses Gesetz einstimmig beschlossen, es bringt gar nichts. Jeder Unternehmer hat sich an den Kollektivvertag zu halten und eine allfällige Überzahlung muss von der Qualifikation abhängig bleiben. Diese Regelung ist eine Nullinformation, die den Unternehmern nur weitere Kosten aufbrummt und zusätzliche Verwaltungskosten aufwirft.“
Das geplante „Sparpaket“ bringe eine Erhöhung der Höchstbemessungsgrundlage, was die Lohnnebenkosten in die Höhe treibe und zu Mehreinnahmen durch die AK-Zwangsbeiträge führe.
„Besser wäre es, wenn sich der ÖGB und die AK ein Beispiel an LH Burgstaller nehmen würden, die für eine Abspeckung der Schulbürokratie eintritt, zum Wohle der Schüler, der Lehrer und des Steuerzahlers“, so Haigermoser weiter.
Neben der dringend gebotenen Absenkung der AK-Beiträge von 0,5% auf 0,3% des Bruttolohns sei es im Sinne einer Verwaltungsvereinfachung und Entbürokratisierung unumgänglich das „Bürokratiemonster Gehaltsangabe“ ersatzlos abzuschaffen, forderte der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Salzburg, Helmut Haigermoser.