an alle toleranten Nichtraucher, Raucher und Trafikanten
Jetzt ist es endlich so weit! Die EU will ab 2012 ein nochmals verschärftes Rauchverbot, das zum Teil auch im Freien Gültigkeit hat, durchsetzen.
Mehr Biss im Kammerteich
Jetzt ist es endlich so weit! Die EU will ab 2012 ein nochmals verschärftes Rauchverbot, das zum Teil auch im Freien Gültigkeit hat, durchsetzen.
„Gelobt“ sei ’s Hertogenbosch. Endlich ist ein Gemeinwesen entdeckt, in welchem die Pollerflut zu allgemeiner „Glückseligkeit“ geführt hat.
Dagegenhalten ist angesagt. Frei nach „Wien darf nicht Chicago werden“ gilt „Salzburger Nockerl statt Holland-Kas“. Ehrlich. Äpfel mit Birnen zu vergleichen, hat noch nie ein Problem gelöst.
Das Versagen der Stadtpolitik unter der derzeitigen Führung ist ellenlang.
Spaßbaddesaster, die Geldverschwendung rund um die geplatzte Residenzplatzpflasterung, katastrophale Verhältnisse bei den Busparkplätzen, Volksschüler müssen in Containern unterrichtet werden usw. usw.
Mit Entsetzen habe ich den Bericht „Arbeit: Nur Outlet-Center als Silberstreif” von Dr. Thomas Hödlmoser in der SN vom 02. April 2009 gelesen. weiterlesen
Die ersten Tage nach der Salzburger Wahl zeigen einen neuen Tiefpunkt der politischen Kultur.
Das Buhlen von SPÖ und ÖVP um die Stimme des Herrn Schnell, welchen sie noch gemeinsam wegen Unfähigkeit seinerzeit aus der Landesregierung hinaus gewählt haben, ist mehr als beschämend. Das politische Gedächtnis ist offenbar ein kurzes, welches der aufmerksame Bürger aber durchschaut.
Kein Wunder, dass z. B. in der Stadt Salzburg eine blamable Wahlbeteiligung von nur mehr 55 % erfolgte.
Das peinliche „Ziehen“ der Schnell-FPÖ-Karte, welche selbst für Salzburger Verhältnisse bei bescheidenen 12,9 % hängen blieb, wird dazu führen, dass die Lösungskompetenz der nach FP-Diktion „Altparteien“ einmal mehr zur Disposition steht.
Haslauer und Burgstaller müssen aufpassen, dass der Slogan „stell dir vor, es gibt Wahlen und niemand geht hin“ ob des Verhandlungstrauerspiels nicht bittere Wahrheit wird.
Josef F. Fritzenwallner
5603 Kleinarl
Mit Entsetzen sah ich am 16.02.2009 die Sendung “Salzburg Heute”, wo Frau Gabi Burgstaller eine große Firma im salzburgerischen Pinzgau besuchte. Die Dame verteilte als Werbegeschenke Feuerzeuge.
Danke Frau Burgstaller, dass Sie, die vehement für das Rauchverbot eintreten, “solche Geschenke“ machen. Ist es nicht genug, dass Ihnen das Schicksal von uns Trafikanten und auch die Arbeitsplätze von unseren Angestellten, sowie die der Gastronomie egal sind, müssen Sie uns Trafikanten (meistens Menschen mit mindestens 50 % Behinderung, die, statt sich vom Staat erhalten lassen, arbeiten) auch noch unser immer spärlicher werdendes Einkommen mit dem Verschenken von Feuerzeugen, hoffentlich mit Kindersicherung, schmälern?
Verwenden Sie diese Gelder lieber sinnvoll für die Hilfe in Klein- und Mittelbetrieben! Aber sich um diese zu kümmern, scheint nicht nach Ihrem Geschmack zu sein. Hauptsache man geht mit werbeträchtigem Lächeln auf Stimmenfang bei den Großbetrieben.
Wissen Sie überhaupt, wie viele Arbeitsplätze bei uns Kleinen auf dem Spiel stehen? Wir können und wollen unsere Angestellten nicht in die Kurzarbeit schicken oder für geraume Zeit arbeitslos melden. Wenn wir es nicht schaffen, wen kümmern diese Arbeitsplätze oder auch die Steuern, die wir brav bezahlen?
Aber auch das “Kleinvieh” macht Mist.
Nochmals herzlichen Dank!
Maria Luise Ronegger
Trafikantin und Vertreterin
der Wirtschaftsliste in der WK-Salzburg
Wenn ein offizieller Schnell-FPÖ-Sprecher meinte, der innerparteiliche Streit sei beendet, stellen sich mehrere Fragen.
Jüngst hat die Salzburger FPÖ behauptet, es gäbe gar keinen Streit. Wenn es solchen nicht gegeben hat, kann man ja kein „Ende“ ausrufen, oder?
Zweitens kann es ja keine Meinungsverschiedenheiten mehr geben, wenn man ganze Mann- und Frauschaften seitens Dr. Schnell & Co ausschließt, mobbt, verhindert, hinausbeißt oder in die innere Immigration verabschiedet.
Beispiele gefällig:
Landesrätin a. D. Dipl.-Vw. Margot Hofer (übrigens Trägerin der höchsten FPÖ-Auszeichnung – der Dinghofer-Medaille) wurde hinausgeekelt. LAbg. a. D. Dr. Peter Lechenauer, Vizebürgermeister a. D. Mag. Mitterdorfer, NAbg. a. D. Böhacker, NAbg. a. D. Hornegger, Bürgermeister Dr. Viertler, GR Doris Tazl, Landtagspräsident a. D. Wolfgang Haider, LAbg. a. D. Helmut Naderer, Vizebürgermeister Gottfried Schlager, Vbgmst. Peter Uhl, Museumsdirektor Dr. Erich Marx sind einige, noch seitenweise ergänzbare, Beispiele für die Schnellschen-„Säuberungsaktionen“ in der einstmals so erfolgreichen Salzburger FPÖ.
Jedenfalls würden sich die legendären Väter der FPÖ und tatkräftigen Baumeister des Sbg. Klimas – LR Walter Leitner, Klubobmann Alois Zillner und Abg. z. NR Gustav Zeillinger – im Grabe umdrehen, würden sie heute die Machenschaften und Mobbing-Orgien der Schnell-FPÖ mitverfolgen müssen.
Josef F. Fritzenwallner
Kleinarl
Im Morgenjournal von Radio-Salzburg vom 17. September 08 wurde die von AK-Präsident Pichler in Auftrag gegebene Preisvergleichsstudie von Lebensmittel in Freilassing und Salzburg präsentiert. Über der österreichischen Grenze sind Lebensmittel um durchschnittlich 20 % günstiger als in Salzburg. Ursache dieser exorbitanten Preisdifferenz sei laut Pichler die fehlende Konkurrenz, da sich nur mehr drei Handelsketten über 80 % des Marktes aufteilen. Der AK-Präsident hat dies richtig erkannt, hätte sich die Studie aber sparen können, denn seine Analyse greift zu kurz. weiterlesen
Der Ausbau des Obusnetzes von Salzburg nach Eugendorf hat im Leserforum vom 19. Mai 08 den wesentlichen Aspekt der Finanzierbarkeit völlig außer Acht gelassen. Ohne die erforderlichen Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen nach Kyoto relativieren zu wollen, muss bei allem gebotenen Respekt vor der Umwelt, die wir hinterlassen möchten, zur Kenntnis genommen werden, dass die weltweit größten Schadstoffproduzenten sich gegenüber den Zielvereinbarungen sanktionsfrei halten. Die USA haben es zwar unterzeichnet aber nicht ratifiziert, China und Indien sind als Schwellenländer im wahrsten Sinn des Wortes außer Konkurrenz!? weiterlesen
Niemanden darf es wundern, dass die Lebensmittelpreise explodieren. Das Beispiel der Ölmultis macht offensichtlich Schule. Die seit geraumer Zeit laufenden Konzentrationen im Einzelhandel, insbesondere im Lebensmittelbereich, waren für jeden halbwegs Mitdenkenden der Vorlauf zu den Preisexplosionen bei den Grundnahrungsmitteln.