Forderungen
Unser Forderungsprogramm ist jederzeit ergänzbar, und alle aktiven Unternehmer sind eingeladen, ihre Vorschläge und Diskussionsbeiträge einzubringen.
- Senkung der Lohnnebenkosten, so z. B. eine drastische Senkung der Beiträge zum Insolvenzfonds.
- Die Einführung der 40-Stunden-Woche wäre ein aktiver Beitrag zur Stärkung mittelständischen Wirtschaft. Bei einer Viertelstunde “Mehrarbeit” täglich fällt keinem Menschen eine Perle aus der Krone.
Wir Unternehmer wissen, was eine 60- bis 70-Stunden Woche bedeutet und haben daher ein Recht, die 40-Stunden-Woche zu fordern. - Abbau der ausufernden Bürokratie, welche z. B. in einem katastrophalen Anwachsen der Statistikflut zu bemerken ist.
Der zuständige Wirtschaftsminister verspricht schon seit Jahren Reformen bei der unseligen INTRASTAT-Meldungen – der zuständige Justizminister ist säumig beim unnötigen “Zwangsinserat” für jede kleine GmbH in der Wiener Zeitung. - Kein einziger Quadratmeter Genehmigung für Einkaufszentren auf der grünen Wiese, weil dort die gesamte Wirtschaftsstruktur des Landes nachhaltig geschädigt wird. Das, was bisher an Unsinn von der Landesregierung unter schwarzer Federführung geschah, darf nicht unter rotem Machtkuratel weiter “verbrochen” werden.
Eine Raumordnung nach Südtiroler Muster würde vor allem der Wirtschaft in den Gebirgsgauen das Überleben sichern und dem flachen Land eine Nahversorgung garantieren, welche den Familien und den älteren Mitbürgern gerecht wird.
Es ist eine Katastrophe und unverantwortlich, wie eine unheilige Allianz aus Teilen der ÖVP mit SPÖ-Segen darangeht, den letzten Rest an Überlebenschance zu nehmen.
Folge davon ist die Vernichtung von wertvollen Arbeitsplätzen in den Städten, Märkten und Dörfern mit all den schädlichen Folgen für Ökologie und Ökonomie. - Die sofortige Einführung einer Verkehrsanschlußabgabe für bestehende EKZ ist dringend notwendig, um Chancengleichheit beim öffentlichen und Individualverkehr zum Nutzen der historisch gewachsenen Ortskerne herzustellen. Nur so wird in Zukunft die Tourismuswirtschaft überleben, weil unsere Gäste eine “verslumte” Innenstadt sicher nicht aufsuchen würden. Der Tourismus ist der Wohlstandsfaktor Nr. 1 in Stadt und Land und braucht als Grundvoraussetzung eine intakte Umwelt mit lebendigen Handelsstrukturen und einer bodenständigen Gastronomie. Das Schlagwort “Stirbt der Wirt, dann stirbt das Dorf” ist richtiger denn je, daher ist klar, daß, wer den EKZ-”Wahnsinn” betreibt, mit Schuld am Wirtesterben hat.
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