„Dank“ Padutsch ist Salzburg als Erbe der Weltkultur in Gefahr

Pseudo-„Bürger“-Liste braucht Katzenmusik

Zu tiefst entsetzt zeigte sich der Ehrenobmann der Wirtschaftsliste Salzburg, WKS-Vizepräsident Helmut Haigermoser über den jüngsten Skandal bei der CASSCO Planung für Luxuswohnungen auf dem Areal des Unfallkrankenhauses.

Das von der UNESCO verliehene Weltkulturerbe sei aufgrund der Entwicklungen rund um das Bauprojekt massiv gefährdet. Offenbar sei dem Ressortzuständigen Stadtrat Padutsch die Übersicht und die Folgewirkung seiner intensiven Bemühungen bei diesem Vorhaben völlig entglitten.

Haigermoser dazu: „Das Weltkulturerbe ist wieder Name schon verrät eine Erbe der Welt, das über die Grenze der Stadt und der Region seine Wirkung entfaltet. Mit diesem wunderbaren Prädikat verpflichtet das Vätererbe für die nächsten Generationen bewahrt und behutsam weiterentwickelt zu werden. Durch das Weltkulturerbe profitiert der Wirtschaftsstandort, weil der Tourismus und alle vor- und nachgelagerten Berufszweige in Schwung gehalten werden. Dieses Faktum zu ignorieren ist verantwortungslos und zerstörerisch!“

Wenn Friedrich Urban von der Initiative Kulturstadt Salzburg zu dem CASSCO-Plan wörtlich meint „Welche Interessenslagen gibt es? Es stinkt!“, sei diese Meinung nicht weiter zu hinterfragen, sondern höchstens um die Dimension, nämlich von vorne bis hinten, zu erkunden.

„Stadtrat Padutsch verlangt nach einer lautstarken Katzenmusik*, die wir ihm bei nächster Gelegenheit gerne bereiten werden, auf das am Wahltag bei der Pseudo-„Bürger“-Liste der Katzenjammer groß sein möge“, schloß der Ehrenobmann der Wirtschaftsliste Salzburg, WKS-Vizepräsident Helmut Haigermoser.

*Definition Katzenmusik (neudeutsch „Flashmob“):
Katzenmusik dient dazu, innerhalb einer Gemeinschaft als Missstände und Normbrüche empfundene Zustände oder Handlungen öffentlich zu machen und anzuprangern.

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