Anträge der Wirtschaftsliste Salzburg

Antrag an das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Salzburg am 3. Mai 2016

Internationale Onlinehändler, die keinen Firmensitz in Österreich haben, jedoch Umsätze und Gewinne in Millionenhöhe über Österreichische Endverbraucher erzielen, leisten nach der derzeitigen Gesetzeslage weder Grundumlagen noch die Kammerumlage 1 (KU1). Inwiefern diese Unternehmen Steuern und Abgaben abführen und ob dies auf der Basis tatsächlicher Umsätze erfolgt, muss hinterfragt werden.

Ein einzelner Onlinehändler müsste als in Österreich niedergelassenes Unternehmen für seine diversen Kategorien Gewerbeberechtigungen im Baustoff-, Buch-, Lebensmittel-, Papierwaren-, Eisenwaren, Holz-, Einrichtungsfach-, KfZ-Zubehör-, Schmuck-, und Textilhandel usw. usf. vorweisen können. Laut Medien beträgt der Umsatz im Onlinehandel ca. 1,25 Milliarden Euro, wobei weiter zu hinterfragen ist, wie hoch der Prozentanteil auf nicht ansässige ausländische Firmen ausfällt.

Die unterfertigten Delegierten stellen daher folgenden Antrag:

Das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Salzburg möge beschließen, die Bundesregierung im Wege der Wirtschaftskammer Österreich aufzufordern, Gesetzeslagen zu schaffen, welche ausländische Onlinehändler mit ansässigen Händlern gleichstellen, damit extreme Wettbewerbsverzerrungen hinkünftig vermieden werden können.

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