Das Steuerschröpfpaket ist fertig – Hurra, wir dürfen zahlen!

Unternehmen, Pendler und Familien sind die Draufzahler – Junge zahlen doppelt drauf – Kassasturz und ausgabenseitige Reform ist Gebot der Stunde!

Enttäuscht jedoch wenig überrascht zeigte sich der Landesobmann der Wirtschaftsliste Salzburg (RfW) Komm. Rat Simon Kornprobst anläßlich der am Mittwoch vorgestellten Regierungsvorlage zum Steuerpaket.

Die Steuererhöhungen sind laut Kornprobst alles andere als treffsicher und werden einen weiteren Anstieg der Teuerungsrate nach sich ziehen. Draufzahler dieses Pakets sind die mittelständischen Unternehmen, die Pendler und die Familien.

Kornprobst dazu: „Der erst 2010 eingeführte Gewinnfreibetrag für Selbständige ist vorerst Geschichte, die Normverbrauchsabgabe für Neuwagen und importierte Gebrauchtwagen wird teurer ohne, dass Obergrenzen eingeführt werden, die motorbezogene Versicherungssteuer wird ebenfalls angehoben, Wertpapiere können nicht mehr geltend gemacht werden und zu schlechter Letzt wird die Tabaksteuer- ohne Zweckwidmung im Gesundheitssystem angehoben und die Wiedereinführung der Sektsteuer vollendet dieses Steuerschröpfpaket. Ausgabenseitige Einsparungen gibt es offenbar nur bei der Polizei, denn Sicherheit dürfte eine weiteres „Luxusgut“ darstellen.“

Die wenigen Brosamen wie die abgemurkste GmbH light – für Betriebsgründer gilt weiterhin die € 10.000,00 Einlagekapital-Regel, die Lockerung der Kündigungsentschädigung und die vierprozentige Erhöhung der Familienbeihilfe machen den Steuerzahler letztlich zum Verlierer.

Neben dieser enormen Belastungswelle ist es enttäuschend, dass die Sozialpartner innerhalb der Regierung den Generationenvertrag weiterhin still auslaufen lassen, womit die junge Generation erst recht zum Verlierer wird. Die Angleichung des faktischen Pensionsantritts an das gesetzliche ist, bei einer stetig älter werdenden Bevölkerung, unabdingbar, der Umbau der Abfertigung neu in eine echte zweite Pensionssäule wäre das Gebot der Stunde. Die Wirtschaft erwartet einen Kassasturz und eine ausgabenseitige Budgetreform“ schloss der Landesobmann der Wirtschaftsliste Salzburg (RfW) komm. Rat Simon Kornprobst.

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