Doppelzüngigkeit der GPA nicht zu überbieten

Keine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten, auch nicht an Sonntagen!

Erstaunt zeigte sich die stellvertretende Bundesobfrau der Sparte Handel in der WKÖ, Mag. Dorothea Fiedler über die gespielte Entrüstung der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) anläßlich des Offenhaltens des Handels am 8. Dezember.

Unstrittig und somit klar geregelt ist die Arbeit für Handelsangestellte am 8. Dezember. Wer arbeitet, bekommt einen hundertprozentigen Zuschlag und je nach Zeitumfang zusätzlichen Zeitausgleich.

Fiedler dazu: “Die Gewerkschaft ist mit ihrer Doppelzüngigkeit nicht mehr zu überbieten. Bei den Einkaufszentren wurde das Offenhalten bis 23.00 Uhr, gegen die Interessen der Frauen und deren Familien abgenickt. Den 8. Dezember jetzt als Familientag und entlastenden Feiertag für die Handelsangestellten zu entdecken ist Populismus in Reinkultur.”

Bemerkenswert sei für Fiedler weiter, dass das streng katholische Bayern einen Feiertag am 8. Dezember bis heute gar nicht kenne und dieser zusätzliche Feiertag in Österreich erst in den 50-er Jahren eingeführt wurde.

Völlig unberührt müsse hingegen der Sonntag bleiben, die immer wiederkehrenden Forderungen nach einer Sonntagsöffnung diene ausschließlich den großen Handelsketten und würde die Frauen und deren Familien über die Maßen treffen. “Die Gewerkschaft sollte den vorweihnachtlichen Populismus einstellen und eine klare Linie gegenüber den 450.000 Handelsangestellten in Österreich zeigen, dazu gehöre ein Bekenntnis der Sonntagsruhe und ein Stopp bei der Ausweitung der Ladenöffnungszeiten!” schloß Mag. Dorothea Fiedler, Bundesspartenobmannstv. im Handel/WKÖ

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