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EKZ-Erweiterung vergleichbar mit Auslöschung Bischofshofens!

Den Umfaller des Jahres hat die Salzburger-ÖVP hingelegt. Offensichtlich wartete man noch die Bürgermeisterstichwahl in Salzburg ab, wo das Versprechen gegeben wurde, der x-ten Erweiterung des Europarks nicht zuzustimmen.

Jetzt nach der Wahl wollen Bürgermeister Preuner von seinem Versprechen und ÖVP-Chef, Landeshauptmann Haslauer von seinem richtigen Regierungsbeschluss nichts mehr wissen. Welche Motivation zu diesem Schwenk geführt hat, bleibt im Verborgenen. Aber sie muss enorm sein, wenn man über die Tatsache des Kaufkraftabflusses, den Verlust von regionalen Arbeitsplätzen, der Teilzeitfalle Altersarmut speziell bei den Frauen, der Verödung der Ortskerne, der zunehmenden Perspektivlosigkeit der Landbevölkerung, der steigenden Pendlerproblematik und letztlich der steigenden Landflucht hinwegsieht.

Dass die selbe ÖVP, ob schwarz oder türkis ihre Bürgermeister mit „Fahr nicht fort, kauf im Ort“ werben lässt, ist an Doppelzüngigkeit nicht mehr zu überbieten. Die EKZ-Betreiber werden wohl so kurz vor Weihnachten über den artigen Hofknicks erfreut sein und in stiller Dankbarkeit nicht vergessen.

Die Befürworter sprechen von der Schaffung von 300 neuen Arbeitsplätzen und verschweigen geflissentlich, dass, wie aktuelle Studien belegen, demnach 1.500 regionale Arbeitsplätze vernichtet würden. Damit ist der ÖVP-Schwenk ein weiterer Anschlag gegen die regionalen KMU und deren Mitarbeiter und käme mit den betroffenen Familien der Auslöschung der Bevölkerung Bischofshofens gleich.

Komm. Rat Brigitte Hirschegger
Spartenobmann Stv. Handel

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