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Herr Finanzminister, bekämpfen Sie den Steuerbetrug – Austria goes Australia!

Statt eine Frauenquote zu propagieren geringere Steuerquote schaffen

„Austria goes Australia – Herr Finanzminister Schelling, nehmen Sie sich ein Beispiel an Australien statt die Bürger mit neuen Steuern zu belasten. Österreich entgehen laut dt. Medienberichten durch Steuervermeidung mindestens € 12 Mrd. pro Jahr – das wären sogar € 7 Mrd. mehr als ihre grausame Gegenfinanzierung bringen sollte“ berief sich Dorothea Fiedler, Klubobfrau der Wirtschaftsliste auf einen Reuters-Bericht in den Salzburg Nachrichten.

Dem Bericht zufolge nehme Australien im Kampf gegen Steuervermeidung 30 internationale Konzerne ins Visier, welche ihre Gewinne in andere Regionen lenkten, in denen keine oder sehr geringe Steuern erhoben würden. Der Australische Finanzminister Hockey werde mit einem neuen Gesetz ab 2016 dagegen vorgehen und Strafen von bis zu 100 Prozent der mutmaßlichen Steuern verhängen.

Fiedler dazu: „Während andere Staaten den Steuerbetrug wirksam abwehren, machen Sie, Herr Finanzminister, was? Sie setzen sich im europäischen Alleingang für die Fortsetzung dieser Steuertricksereien weniger int. Konzerne ein und berufen sich darauf, dass Österreichische Bankinstitute erst die Technik zum Datentransfer von EU-Ausländern schaffen müssten. Dafür soll, wie Sie jüngst wissen ließen, nun für alle Österreicher das Bankgeheimnis fallen gelassen werden.“

Die ÖVP, deren Bundesparteitag am Sonntag ansteht, möchte sich mit einem neuen Parteiprogramm „jünger, weiblicher und moderner“ inszenieren. Laut Dorothea Fiedler wäre es sinnvoller, statt eine Frauenquote zu propagieren eine deutlich geringere Steuerquote anzustreben, welche Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermögliche und darüber hinaus den gesamten Wirtschaftsstandort wieder in den Aufschwung führe, so wie Deutschland dies grandios vorzeige.

„Wenn die ÖVP schon eine Ansage machen möchte, so wäre Dr. Ursula Plassnik eine hervorragende Bundespräsidentschaftskandidatin, welche neben Kompetenz und diplomatischem Geschick vor allem internationale Reputation vorweisen kann“ schloss Dorothea Fiedler, Klubobfrau der Wirtschaftsliste Salzburg.

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