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ÖGB soll sich vom KV-Tisch zurückziehen

Sachliche Lösungen nur ohne politische Querschüsse möglich!

„Das Scheitern der KV-Verhandlungen im Handel hat alleine der ÖGB zu verantworten. Ohne eigene konkrete Forderungen wurde jedes Angebot der Arbeitgeberseite abgelehnt und folglich wurden utopische Nachforderungen gestellt“, zeigte sich der Generalsekretär der Wirtschaftsliste Salzburg (RfW) Komm. Rat Christian Kittl verwundert.

Arbeitsstreits zu provozieren, um politisches Kleingeld zu schlagen, helfe den Handelsangestellten, welche sachliche Lösungen erwarteten, nicht weiter. Überhaupt sähe man von der Arbeitgeberseite beim ÖGB keinen erkennbaren Willen, gute und tragbare Lösungen zu erzielen.

Kittl dazu: „Dass der Privatverein ÖGB, welcher nur einen Bruchteil der Angestellten repräsentiert, die KV-Verhandlungen führt und nicht die AK, ist völlig inakzeptabel. Daher sollten die KV-Teams aus der Sozialpartnerschaft ab kommenden Jahr neu aufgesetzt werden.“

Das durchsichtige Spiel der SPÖ-ÖGB-Kumpanei sei an der aufrechten Ablehnung des konsensualen 12-Stunden-Tages und der daraus resultierenden ÖGB-Forderung nach einer gesetzlich einklagbaren 4-Tage-Woche erkennbar. Für deren Umsetzung wäre der 12-Stunden-Tag eine zwingende Voraussetzung.

„Es kann nicht angehen, dass die SPÖ über den ÖGB einen Klassenkampf heraufbeschwört und mangels politischer Inhalte versucht innenpolitisch Tritt zu fassen. SPÖ und ÖGB haben zu verantworten, dass aufgrund der zu hohen Lohnnebenkosten die Mitarbeiter weniger Netto vom Brutto erhalten. Um den Weg für vernünftige Lösungen frei zu machen, sollte der ÖGB sich noch vor Weihnachten vom Verhandlungstisch zurückziehen“, forderte Komm. Rat Christian Kittl, Generalsekretär der Wirtschaftsliste Salzburg abschließend.

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