Leserbriefe der WLS

Regierung belastet mit der Karfreitagsregelung die Wirtschaft und bricht Versprechen

WKÖ sollte endlich ihre Gremien befassen!
„Die Vorgangsweise zur Lösung für den Karfreitag ist von der Regierung eine Zumutung und von der Wirtschaftskammer ein höchst fragwürdiger Alleingang gegen die Unternehmer“, sagte die Klubobfrau der Wirtschaftsliste Salzburg, Mag. Dorothea Fiedler.

Die Regierungskoordinatoren Blümel (ÖVP) und Hofer (FPÖ) wiesen die Kritik an ihrer Lösung, wonach der Karfreitag ein halber Feiertag für alle werden sollte und insbesondere der Handel als Draufzahler übergelassen werde, wörtlich als „absurd“ zurück.

Fiedler dazu: „Die Unternehmen sind bereits ohne Karfreitag mit 13 Feiertagen genug belastet und die Regierung bricht ihr jüngstes Versprechen, dass es zu keiner Mehrbelastung kommen werde. FPÖ-Minister Hofer will sogar die teuerste Variante einführen, eine Gleichstellung wie beim 8. Dezember.“
Völlig unverständlich sei, dass die Regierung bislang keinen einzigen Plan verfolge, welcher ohne Mehrbelastung auskomme. In Deutschland habe man landesweit mit unterschiedlichen Feiertagsregelungen keine Probleme, nicht einmal in Bayern würde der Marienfeiertag am 8. Dezember gefeiert, weshalb man hier Anleihe nehmen könnte.

„Dass die Wirtschaftskammer bis dato in dieser immens wichtigen Frage österreichweit ihre Gremien nicht befasst hat, ist sehr fragwürdig. Selbst in der Mehrheitsfraktion des Wirtschaftsbundes gibt es massive Ablehnung gegen diesen letztlich arbeitsplatzgefährdenden Alleingang. Daher ist eine solche Befassung rasch zu veranlassen“, forderte Mag. Dorothea Fiedler, Klubobfrau der parteifreien Wirtschaftsliste Salzburg.

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