Resolution der Bezirksstellen Salzburg-Stadt und Flachgau

Resolution

der Bezirksstellen Salzburg-Stadt und Flachgau
am 10.Juli 2006

 

Die ausufernden Einkaufszentren, welche rund um die Stadt zu einem Speckgürtel künstlich geschaffen wurden, stellen ein immer größer werdendes Problem für eine positive Infrastruktur in den Städten und Gemeinden im Bundesland Salzburg, vor allem im Flachgau dar.

Nicht nur , daß die Folgekosten für die Verkehrsinfrastruktur und Verkehrs-verlagerungen zum überwiegenden Teil von der öffentlichen Hand zu bezahlen sind, tritt auch eine zunehmende Verödung der Nahversorgung ein bzw. werden die Dörfer, Märkte und Städte des Flachgaues immer mehr zu „Geistersiedlungen“ ausgehöhlt.

Diese negative Entwicklung wurde nicht zuletzt auch in der SABE-V Studie sehr dramatisch dokumentiert.

Dazu kommt noch, daß 1 Arbeitsplatz auf der „grünen Wiese“ 3 wertvolle Vollzeitarbeitsplätze im mittelständischen Handelsbereich nicht nur in den gewachsenen Gemeinden im Flachgau vernichtet und dies bereits Auswirkungen auf das Stellenangebot für die Jugend hat.

Die angeführten Gründe müssen neben vielen, Anlaß für folgende Resolution sein. 

RESOLUTION
Der gemeinsame Ausschuss der Bezirksstellen Salzburg-Stadt und Flachgau fordert die Salzburger Landesregierung auf, dass bei der Neufassung des Salzburger ROG ein Mechanismus der bezirksübergreifenden Parteienhörung mit Vetorecht in das Verfahren zur Genehmigung von Handelsgroßbetriebe eingearbeitet wird.

Hans-Peter Brötzner                                              Komm. Rat Heinz Stierle
Bezirkstellenausschuß Salzburg              Bezirksstellenausschuß Flachgau

Salzburg, 2006-07-06

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