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Stögers Arbeitszeitverkürzung senkt Arbeitslosenzahlen nicht!

Wieso können nur 70 Prozent der Schulabgänger lesen, schreiben und rechnen?

„Zur Senkung der Arbeitslosenzahlen fordert Sozialminister Stöger eine 36 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich und eine sechste Urlaubswoche, dann hätten nämlich viele Arbeiter eine zusätzliche Woche Schiurlaub“, empörte sich der Generalsekretär Christian Kittl von der parteifreien und unabhängigen Wirtschaftsliste Salzburg (RfW) über die „Weihnachtsüberraschung“.

Laut Kittl sei diese Forderung ein schlechter Witz. Würde man die Qualifikationen der Arbeitslosen heranziehen, so würde der Sozialminister erkennen, dass diese Rechnung nicht aufgehen könne.

Kittl dazu: „Woher will den Minister Stöger die zusätzlich benötigten Arbeiter nehmen, wenn schon jetzt in der Gastronomie und im Gewerbe viele Facharbeiter fehlen. Außerdem benötigen die Mitarbeiter nicht mehr Freizeit, sondern bessere Möglichkeiten ihre Familien ernähren zu können oder überhaupt eine Familie gründen zu können.“

In diesem Zusammenhang verwies Kittl auf das miserable Ausbildungsniveau, welches nach neun Pflichtschuljahren 30 Prozent funktionelle Analphabeten hervorbringe. Diese Entwicklung sei in den vergangenen 20 Jahren weiter angestiegen, wobei keine Besserung in Sicht sei.

„Das Konzept der Arbeitszeitverkürzung ist überall wo es eingeführt wurde grandios gescheitert. Sozialminister Stöger wäre bestens beraten alle Anstrengungen zu unternehmen, dass unsere Absolventen der Pflichtschule lesen, schreiben und rechnen können und die Lust an Aus- und Weiterbildung behalten. Unsere Jugendlichen wollen etwas leisten, aber dieses Schulsystem generiert allgemein zunehmend leistungsschwache und immer weniger belastbare Abgänger, die im Arbeitsprozess scheitern“, appellierte Generalsekretär Christian Kittl abschließend.

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