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Streikdrohung trotz Zwangsmitgliedschaft?

Freiwillige Mitgliedschaft nach Schweizer Muster!

„Vor zwei Wochen erklärte die AK unter Schützenhilfe des ÖGB, wie wichtig die „Pflichtmitgliedschaft“ bei den Kammern für den Erhalt des sozialen Friedens sei. Nachdem die Metall-Gewerkschafter mit ihrer Forderung nicht durchgekommen sind, drohen sie allerdings jetzt mit Kampfmaßnahmen“, zeigte sich der Generalsekretär der Wirtschaftsliste Salzburg, Komm. Rat Christian Kittl sehr verwundert.

Seitens der Gewerkschaft wurden 4 Prozent mehr Gehalt gefordert, die Arbeitgeberseite bot 2,5 Prozent mehr Lohn an. Und wie in der Vergangenheit auch, war die Arbeiterkammer mit den aktuellen KV-Verhandlungen wieder nicht befasst.

Kittl dazu: „Die Streikdrohung des Privatvereins ÖGB ist Theaterdonner und beweist sehr eindrücklich, dass die Sozialpartnerschaft nur mehr am Papier existiert. Die Arbeiterkämmerer wollen auf Kosten der Zwangsmitglieder nur ihre Pfründe absichern.“

Ein Blick in die Schweiz zeige, dass alle Erwerbstätigen ohne Zwangsmitgliedschaft bei irgendwelchen Kammern sehr gut miteinander auskommen können. Selbst wenn es zu unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen kommt, finden Arbeitgeber und Arbeitnehmer immer wieder zueinander.

„Diese sündteure Inszenierung ruft geradezu nach einer dringenden Reformierung des Kammerstaates, hin zu einer freiwilligen Mitgliedschaft. Die lange versprochene Senkung der Lohnnebenkosten könnte 500.000 Unternehmen und 3 Millionen Arbeitnehmer massiv entlasten“, stellte Christian Kittl, Generalsekretär der Wirtschaftsliste Salzburg (RfW) abschließend fest.

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