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Tempo 80 – ein Willkürakt?

Tempo 100 auf der Tauernautobahn und um Salzburg 80 km/h Höchstgeschwindigkeit sind alleine dem „IGL“ – Immissionsschutzgesetz- Luft geschuldet. Angeblich geht es um die Luftgüte.

Die Anrainer, insbesondere an der Stadtautobahn, sollen in ihrer Gesundheit nicht beeinträchtigt oder geschädigt werden. Das ist hoffentlich unstrittig. Allerdings ist es fragwürdig, wenn der Verdacht von willkürlichen Messungen massiv im Raum steht.

Wenn es wahr ist, dass es europaweit keine einheitlich standardisierten Messverfahren gibt, Messungen beliebig herangezogen oder nicht gewertet werden können, um ein „gewünschte“ Ergebnis zu erzielen, dann ist das skandalös.

Es ist unfassbar, wenn jetzt die Häufung schwerer Verkehrsunfälle gegen die Gesundheit der Anrainer ausgespielt wird. Die deutsche Grenzkontrolle am Walserberg, übrigens die einzige ihrer Art, produziert wochenlang künstliche Staus bis Hallein. Damit wird aber nicht nur die Gesundheit der Anrainer und die Verkehrssicherheit leichtfertig geopfert, ganz nebenbei wird auch die Wirtschaft geschädigt.

Daher geht die Aufforderung an Landeshauptmann Haslauer und seinen Koalitionspartner, Verkehrsminister Hofer, von der EU einheitliche Standardvorgaben einzufordern. Für ein politisches Pingpong zwischen Wien und Salzburg sollte da kein Platz sein.

Mag. Dorothea Fiedler
Klubobfrau der Wirtschaftsliste Salzburg (RfW)

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