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Warum ist Italiens Regierung wegen Doppelstaatsbürgerschaft irritiert?

Strache und Vilimsky sollen aktiv werden

Die italienische Regierung zeigt sich über die lobenswerte Absicht der österreichischen Bundesregierung über die geplante Verleihung der Staatsbürgerschaft an Südtiroler deutscher und ladinischer Zunge irritiert.

Interessant ist, dass Italien 4,8 Millionen Auslandsitalienern die Doppelstaatsbürgerschaft gewährt. Insbesondere in Istrien wird kroatischen Bürgern italienischer Zunge die italienische Staatsbürgerschaft gewährt. Offensichtlich will Italien die neue Maßeinheit, nämlich Zweierlei einführen. Nun gilt es, die Gretchenfrage an den österreichischen Vizekanzler Strache (FPÖ) und seinen EU-Abg. Vilimsky (seit seinem Juncker-Sager als „EU-Sommelier“ bezeichnet) zu richten, wie sie es mit ihren italienischen Kammeraden von der Lega anlegen.

Vilimsky kündigt ja an, bei der kommenden Europawahl ein Bündnis mit den Italienern einzugehen. Frage: Haben Sie mit ihren „Brüdern“ in Sachen Doppelstaatsbürgerschaft gesprochen und dafür geworben? Vizekanzler Strache könnte mit seiner Gesprächspartnerin Alesssandra Mussolini in der Angelegenheit aktiv werden. Und nachdem die oberösterreichische FPÖ den italienischen Innenminister Matteo Salvini zum „Ersatzurlaub“ eingeladen hat, ergäben sich bei Annahme pflegliche Gespräche.

„Taten meine Herren und keine Sprechblasen sind gefragt. Daher Angesprochene: Wohl auf, Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd“, schloss Haigermoser als ehemaliger langjähriger Südtirolsprecher der FPÖ-Nationalratsfraktion.

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