Transport

Wirtschaft fordert hochprofessionelle Arbeit im Aufsichtsrat

Eigentümervertreter von Land und Stadt müssen eine klares Signal setzen

„Der Streit im Aufsichtsrat des Salzburger Flughafens hat einen schweren Schaden verursacht, welcher den bereits massiv bedrängten Standort, die Wirtschaft und Flugreisende der EUregio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein in schwere Nöte stürzt“, stellte WLS-Klubobfrau Mag. Dorothea Fiedler sehr besorgt fest.

Im Zuge der Neubestellung des Aufsichtsrats kam es zu einem öffentlichen Schlagabtausch. KommR Bucek (ÖVP), ehemaliger Vorsitzender und jahrzehntelanges Mitglied, warf dem Vorsitzenden LH-Stv. Dr. Stöckl (ÖVP) mangelnde Qualifikation und Unvereinbarkeit vor und forderte dessen Rücktritt.

Fiedler dazu: „Seit einigen Jahren wird speziell von deutscher Seite gegen den Flughafenstandort Salzburg mobilisiert. Deutsche Verkehrsminister drohten mehrfach mit einer Durchführungsverordnung, Flüge und Betriebszeiten einzuschränken. Der aktuelle Streit dient lediglich der Lobby für den Ausbau des Münchner Flughafens.“

Der Koalitionszwist zwischen CDU und CSU in Sachen Asylwerber, werde laut Fiedler ungeachtet des Ausgangs zu einer Verschärfung der Grenzkontrollen führen. Damit würde die Destination Salzburg für die Zukunft noch wichtiger werden.

„Der Flughafen-Aufsichtsrat muss gegenwärtig enorme Herausforderungen wie weitere Flugpläne und den Ausbau innereuropäischer Verbindungen bewältigen. Daher ist eine hochprofessionelle Besetzung des Aufsichtsrates, welche besonnen und vorausschauend ihren Aufträgen nachzukommen hat, unabdingbar. Die Eigentümervertreter Landeshauptmann Dr. Haslauer und Bürgermeister Dipl. Ing. Preuner müssen ein klares Signal setzen“, forderte Mag. Dorothea Fiedler, Klubobfrau der parteifreien und unabhängigen Wirtschaftsliste Salzburg

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